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Morini Geschichte

So hat alles angefangen:

1937 - Firmengründung von Moto Morini in Bologna durch Alfonso Morini. Zunächst Produktion von Dreirädern und Flugzeugteilen für das Militär. Zerstörung des Werkes zu Kriegsende.

1946 - Wiederaufbau des Werkes. Beginn der Motorradproduktion. Zunächst mit dem Modell Turismo 125 mit 5 PS, einem Nachbau der DKW 125 RT jedoch mit Rechtsschaltung, Geradwegfederung und Schwunglichtmagnetzünder.

1947 - Erscheinen der Sportversion des Modells Turismo 125, mit Namen Sport 125 und 6 PS Leistung, die eine Spirtzengeschwindigkeit von 85 km/h erreichte.

1948 - Erscheinen der Rennversion der Sport 125, Competizione genannt, mit Vierganggetriebe, größerem Tank und Megaphon- auspuffanlage. Damit Gewinn der italienische Meisterschaft.

1949 - Bau einer 130 km/h schnellen 4-Takt Wettbewerbsmaschine mit 123 ccm-ohc-Single, kettengetriebener Nockenwelle und 12 PS bei 10000 U/pm.

1952 - Im Dezember erscheint eine 175 ccm ohv Straßenmaschine mit 100 km/h Spitzengeschwindikeit.

1953 - Erscheinen der Settebello, einer 175 ccm Sportmaschine mit einer Leistung von 15 PS.

1953 - Gewinn der italienischen Meisterschaft durch Werksfahrer Emilio Mendogni auf einer 125er Morini.

1954 - Gewinn der italienischen Meisterschaft durch Werksfahrer Emilio Mendogni auf einer 175er Morini.

1955 - Erscheinen der Rebello 175ccm Sportmaschine.

1956 - DOHC Motoren mit 25PS bei 10,000 U/pm bei den 175 er Produktionsmaschinen, die damit bis zu 170 km/h schnell waren.

1956 - Erscheinen der 98 ccm Sbazzarino.

1958 - Erscheinen der 125/150ccm Corsaro.

1958 - Erscheinen der 175ccm Tresette.

1958 - Werks Rebello jetzt mit 250ccm und 30 PS, 190km/h schnell.

1963 – Die Werks Rebello hat jetzt 36 PS aus 250ccm und ist damit 225km/h schnell. Mit dieser Maschine wird Tarquinio Provini Viceweltmeister mit 2 Punkten Abstand zu Honda.

1969 - Übernahme der Konzernführung durch Tochter Gabrielle.

1970 - Erscheinen der 125ccm Enduro Country.

1971 - Beginn der V2 Ära mit der 344ccm Version mit 35 PS bei 8,200 U/pm und einer Höchstgeschwindigkeit von 160 km/h.

1973 - Erscheinen des 350ccm Models Strada.

1974 - Erscheinen des 350ccm Models 3 ½ Sport.

1975 - Erscheinen des 123ccm Einzylinder Models 125T, mit 14 PS bei 9,000 U/pm und einer Höchstgeschwindigkeit von 125 km/h.

1977 - Erscheinen des 239ccm Einzylinder Models 250T, mit 17 PS bei 6,800 U/pm und einer Höchstgeschwindigkeit von 135 km/h.

1978 - Erscheinen des 479ccm V2 Modells 500 W, mit 43 PS bei 7,500 U/pm und einer Höchstgeschwindigkeit von 175 km/h.

1979 - Erscheinen der Schwestermodelle 500 S und 500 T der 500 W.

1980 - Erscheinen des 239ccm V2 Modells 250J, mit 23 PS bei 8,800 U/pm und einer Höchstgeschwindigkeit von 140 km/h.

1980 - Erscheinen der 500ccm Enduro Camel.

1980 - Erscheinen der 500ccm Sei-V mit 6-Ganggetriebe.

1981 – Ein Prototyp der 500ccm Morini Turbo, wird auf der Mailläder Motorradmesse vorgestellt, geht aber nie in Produktion.

1983 - Erscheinen der 350ccm Enduro Kanguro.

1983 - Erscheinen der 400ccm V2 400S.

1985 - Erscheinen der 350ccm V2 350 K2.

1986 - Erscheinen der 350ccm V2 Dart.

1986 - Erscheinen der 500ccm V2 Chopper 500 Excalibur.

1987 - Erscheinen der 350ccm V2 Chopper 350 Excalibur.

1987 – Moto Morini wird von der Cagiva Gruppe der Brüder Castiglione gekauft.

1989 - Erscheinen der 507ccm V2 Chopper 501 New York.

1994 - Die Produktion von Morini Modellen wird eingestellt.

2000 – Der Name Moto Morini und die alten Werksmaschinen werden an Franco Morini verkauft.

Corsaro 1200
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